Die Wanderregion Riesengebirge (Kurzfassung)

Das Riesengebirge ( polnisch: Karkonosze; tschechisch: Krkonose ) ist das höchste Gebirge der Sudeten an der Grenze zwischen Polen und der Tschechischen Republik. Höchste Erhebung ist die Schneekoppe mit 1.602 Metern. Charakteristisch ist der subalpine Charakter des Gebirges mit eiszeitlichen Gletscherkaren, Bergseen und den steilen felsigen Flanken der Berge. Nahe am Kamm bei Spindlermühle ( tschechisch: Spindlerov Mlyn) befindet sich in fast 1.400 m Höhe die Quelle der Elbe, eines der bedeutendsten europäischen Flüsse. Allgemein bekannt sind die Sagen und Märchen um den Berggeist Rübezahl, der im Riesengebirge seine Heimat hat.

Die Flüsse der tschechischen Seite stürzen oft in steilen Wasserfällen bergab. Hier befinden sich mit dem Pantschenfall ( Pancavsky vodopad) mit 140 m, dem Elbfall (Labsky vodopa) mit 50 m und dem Mummelfall (Mumlowsky vodopad) mit 10 m die landesweit größten Wasserfälle. Auch auf polnischer Seite gibt es imposante Wasserfälle, wie den Zackelfall (Wodospad Kamienczyka) mit 27 m, den Kochefall (Wodospad Szklarki) mit 13,5 m oder den Lomnitzfall (Wodospad na Lomnicy) mit 10 m.

Über den Hauptkamm des Riesengebirges  verläuft die Wasserscheide zwischen Nordsee und Ostsee. Die Flüsse der tschechischen Südseite entwässern über die Elbe in die Nordsee, die Flüsse der polnischen Nordseite über die Oder in die Ostsee.

Typisch für das Riesengebirge sind die zahlreichen Bergbauden, die auch heute noch für Wanderer offen stehen. Geradezu legendär sind die schon seit Ende des 19. Jahrhunderts unternommenen Kammwanderungen im Riesengebirge, die diese Region zu einem der traditionsreichsten Touristengebiete Mitteleuropas machen.

“TOUREN PER PEDES knüpft bewußt an die jahrhundertealte Wandertradition des Riesengebirges an und möchte vor allem Kleingruppen diese wunderbare Natur- und Kulturlandschaft wieder näher bringen.

Mehr über das Riesengebirge erfahren sie hier.

( Quelle: Wikipedia und eigene Recherchen )