Nationalpark öffnet neu gestaltete Infostelle anläßlich Rathener Festwoche

Wie die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz in ihrer Medien-Information 30/2011 mitteilt, wurde am vergangenen Freitag die neugestaltete Informationsstelle Amselfallbaude wiedereröffnet. Die Amselfallbaude war die erste Informationsstelle, die 1991 im damals noch jungen Nationalpark eingerichtet wurde. 

 

Trotz laufender Aktualisierungen, so die Nationalparkverwaltung, war nunmehr eine Neukonzeption der Ausstellung erforderlich. Künftige Besucher erfahren dort u.a. Interessantes und Erlebenswertes über den für die tief eingeschnittenen Seitentäler der Elbe so typischen Schluchtwald und die historische Entwicklung der Amselfallbaude.

Die Wiedereröffnung der Amselfallbaude findet am ersten Tag der Festwoche anläßlich des 750-jährigen Jubiläums von Kurort Rathen statt. Der Eintritt zur Info-Stelle wird, wie bei den fünf weiteren Informationsstellen im Gebiet des Nationalparks, auch weiterhin frei sein. 

Die Festwoche in Kurort Rathen findet vom 26.08.- 04.09.2011 statt. Zahlreiche kulturelle, gastronomische und bergsportliche Höhepunkte warten auf ihre Besucher. Den Rathenern und ihren Gästen sei’s gegönnt. Doch warum nur eine einzige geführte Wanderung durch Nationalparkführer – durch wen auch immer – Eingang ins offizielle Festprogramm gefunden hat, bleibt rätselhaft. Rathen ist immerhin einer der Brennpunkte des Tourismus in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz. Die Übernachtungs- und Besucherzahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Nachfrage begeisterter Gäste, die mit Zertifizierten Nationalparkführern unterwegs waren, ebenso. Eine der häufigsten Fragen ist, warum die einzigartige Dienstleistung bis in die Haarspitzen motivierter Nationalparkführer so billig und versteckt vermarktet wird – wenn sie denn überhaupt wahrnehmbar ist. Selbst die offiziellen Turnuswanderungen der Nationalparkverwaltung werden oft nur zufällig entdeckt – weil in mancher Tourismusstelle oder Hotel- und Gastwirtschaft offenbar lieber für “Geiz-ist-geil-Angebote” und “Gute Freunde” geworben wird, statt für Qualitätsprodukte aus der Region. Das Kopfschütteln vieler Gäste am Ende so mancher Tour zeugt von berechtigtem Unverständnis. Man versteht nicht, warum wir hier in dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft auf Krampf billig sein wollen. Doch vielleicht wollen wir das ja gar nicht – vielleicht zwingen uns nur Einzelne dazu. Einzelne gut Situierte, die lieber verwalten, als zu dienen und zu leisten.

Das sollte sich sich allerdings ändern lassen..

 

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