Wochenendunterkunft für Kleingruppen in der Sächsischen Schweiz gesucht

Eigentlich müßte das Herz eines Quartieranbieters in der Sächsischen Schweiz höher schlagen, wenn eine Belegungsanfrage eingeht. Doch das scheint nicht bei allen Anbietern so zu sein. Manche halten offenbar Winterschlaf.

Doch der Reihe nach. Seit Tagen versuche ich, für ein Wochenendcamp im September ein Selbstversorgerquartier für bis zu 15 Personen zu finden. Die Anfragen gingen praktischerweise per E-Mail an die jeweiligen Anbieter. Damit habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Diese Art der Kommunikation ist schnell und kostengünstig. Für manchen Zeitgenossen zu schnell – oder einfach nur zu verbindlich?

Da ich als Naturführer natürlich zu diesem Saisonzeitpunkt noch nicht weiß, wie meine einzelnen Angebote angenommen werden, ist eine Anzahlung bei Buchung grundsätzlich ausgeschlossen. Dieses Risiko kann ich nicht tragen; es ist und bleibt das Risiko des Beherbergungsbetriebes. Damit scheiden die ersten Quartieranbieter schonmal aus. Schade eigentlich, denn es sind sehr interessante Standorte darunter.

Von denen, die ansonsten in Frage kommen, gibt es immer noch einzelne ohne die Möglichkeit zur elektronischen Kontaktaufnahme. Das ist nicht mehr zeitgemäß, ebensowenig wie die Tatsache, daß unter den angegeben Telefonnummern z.T. weder jemand zu erreichen, noch ein Anrufbeantworter oder eine Anrufweiterleitung auf ein Mobiltelefon geschalten ist. Wer sich so rar macht, muß sich nicht wundern, wenn der Interessent ihn nicht findet und statt dessen woanders sucht.

Und dann sind da noch jene Anbieter mit E-Mail-Adresse, aber ohne Geschäftssinn. Oder wie soll man es sonst verstehen, wenn auf eine Geschäftsanbahnung null Reaktion erfolgt? Keine Lust, die Anfrage zu beantworten – oder bereits wegen Reichtum geschlossen?

Leicht wird es einem nicht gerade gemacht, sein Geld unter die Leute zu bringen. Oder sollte man lieber so formulieren: Es wird Gästen der Region nicht leicht gemacht, gern hierher zu kommen und ihr Geld hier und nicht woanders auszugeben?

Wie dem auch sei, ich kann mit meiner Planung nicht länger warten und werde deshalb nun Kontakt zu Quartieranbietern in der benachbarten Tschechischen Republik aufnehmen. Mal sehen, ob dort jemand daran interessiert ist, für den Zeitraum 24.-26.09.2010 bis zu 15 Gäste zu beherbergen.

Aber vielleicht meldet sich ja doch noch jemand…

Nachtrag am 06.02.2010: Es hat sich in der Tat jemand gemeldet und ein sehr attraktives Angebot unterbreitet. Beheizbare Selbstversorgerhütten; Küche, Grill und Lagerfeuer inklusive. Das alles zu Preisen, die so richtig Freude machen. Damit steht nun fest, wo das Wochenendcamp im September 2010 stattfindet: in der Ferienanlage “Am Buschbach” in Bahratal.

2 Kommentare

  1. Erstmal danke für den Besuch und den Kommentar!
    Ja, die Brand-Baude ist für solche Projekte hervorragend geeignet. Leider sind sie dort aber zum angefragten Termin ausgebucht. Das ist schade, weil dort so ziemlich alles stimmt: die Mannschaft, der Standort, das Ambiente und das Preis-/Leistungsverhältnis.

    Die Finnhütten in Bahratal bieten dafür ganz andere Möglichkeiten, z.B. grenzüberschreitende. Und sollte es zum geplanten Termin gute Fernsicht geben, starten wir von dort aus zum Hohen Schneeberg und – in Fahrgemeinschaft – zum Milleschauer ins Böhmische Mittelgebirge. Dieser Standort ist also alles andere als eine Notlösung.;)

  2. sabine

    Die Brand-Baude sollte sich doch auch hervorragend für dein Vorhaben eignen, oder?