Nun ist es schon wieder Geschichte, das “alte” Jahr 2009. Wo ist die Zeit nur geblieben? Keine Frage, es war ein außerordentlich ereignisreiches Jahr, dieses 2009. Und manches Ereignis entfaltet seine volle Wirkung erst jetzt. Womit wir beim Ausblick auf 2010 angelangt wären:
Was wird sich ändern?
- Die inhaltliche Ausrichtung. Es wird natürlich weiterhin Touren geben, aber mit einer klaren Spezialisierung auf die regionale Natur- und Kulturlandschaft. Angeboten werden vor allem Natur- und Landschaftsführungen, Exkursionen, thematische Tagestouren und Wochenendcamps. Ich verstehe meine Aktivitäten als integralen Bestandteil von Naturschutz & Umweltbildung sowie als einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen, “grünen” Tourismus.
- Die regionale Ausrichtung. Das bedeutet vor allem eine Konzentration auf die grenzüberschreitende Region Sachsen & Böhmen. Die vorhandene regionale Kompetenz soll damit kontinuierlich weiter vertieft werden. Die Angebote werden sich deshalb schwerpunktmäßig auf die Regionen Dresden und Umland, das Osterzgebirge, die gesamte Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz sowie angrenzende Gebiete Nordböhmens (Tschechische Republik) konzentrieren.
- Die Kooperation mit Gebirgs- sowie mit Umweltschutzvereinen und -verbänden. Mit der am 05.01.2010 erfolgten Berufung zum Tourenreferenten der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins e.V. wird eine Neujustierung der privatwirtschaftlichen und der ehrenamtlichen Aktivitäten erforderlich. Ich verzichte deshalb auf solche privatwirtschaftliche Aktivitäten, die zum Interessenkonflikt mit den satzungsgemäßen Zielen der Sektion Dresden des DAV führen könnten. Aus diesem Grund werden Touren zu alpinen Zielen und auf der Insel Mallorca aus meinem Angebot freiwillig ausgegliedert und – sofern dafür eine Nachfrage besteht – als offizielle Sektionstouren des Deutschen Alpenvereins durchgeführt. Die Organisation und Führung solcher Touren erfolgt ausschließlich ehrenamtlich; Veranstalter ist die Sektion Dresden des DAV. Weitere Kooperationen, z.B. grenzüberschreitende, werden angestrebt bzw. befinden sich bereits im Stadium der konkreten Projektplanung.
- Der weitgehende Verzicht auf die Tätigkeit eines klassischen, gewerblichen Reiseveranstalters. Mit der Hinwendung zum Berufsbild des Natur- und Landschaftsführers ist zugleich eine Neuausrichtung der praktischen Tätigkeit verbunden. Diese kommt in wesentlichen Aspekten dem Berufsbild des Gästeführers nahe, ohne ihm jedoch vollständig zu entsprechen. Die Tätigkeit des Natur- und Landschaftsführers ist darüber hinaus weitgehend identisch mit der des hierzulande noch wenig bekannten “Natur- und Kulturinterpreten” und unterscheidet sich inhaltlich generell vom Tätigkeitsprofil des klassischen, gewerblichen Reiseveranstalters. Lediglich die Erfordernisse des § 651 k BGB (Pflicht zur Insolvenzversicherung bei Pauschalreiseangeboten) rücken den Natur- und Landschaftsführer von Fall zu Fall in die Nähe eines Reiseveranstalters. Ich bin insolvenzversichert und werde lediglich bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 651 k BGB ( z.B. im Fall von Gruppenverträgen und von Wochenendcamps ) als gelegentlicher Reiseveranstalter anzusehen sein.
Aus den unter 1. bis 4. beschriebenen Entwicklungen ergibt sich die Notwendigkeit, das Tourenprogramm vollständig zu überarbeiten und neu aufzulegen. Zum wiederholten Male übrigens, doch nichts ist bekanntlich beständiger als die Veränderung. In den Monaten Januar bis März 2010 werden deshalb TOUREN PER PEDES vor allem als Sektionstouren der Sektion Dresden des DAV bzw. in Kooperation mit den Naturfreunden Sachsen e.V. im Rahmen der jeweiligen Vereinsprogramme stattfinden. Die Sektion Dresden des DAV veranstaltet in diesem Jahr erstmals am jeweils 2. Samstag des Monats offene Samstagstouren, zu denen auch Gäste herzlich eingeladen sind. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Sektion unter der Rubrik “Tourenprogramm”.
Und was wird sich nicht ändern?
Ganz klar: das leidenschaftliche Engagement für niveauvolle, erholsame und nachhaltige Erlebnisse in der freien Natur! Auch in Zukunft werden die Touren bei jedem Wetter stattfinden – außer bei Glatteis und Hochwasser – und wir werden in kleinen Gruppen unterwegs sein. Je nach Tour und Thema wird die Gruppengröße maximal 15 Personen betragen. Unsere TOUREN PER PEDES werden sich auch bei der Gruppengröße von Großveranstaltungen unterscheiden. Wichtig ist das individuelle Naturerlebnis, nicht die Profitmaximierung mit Hilfe von Großgruppen. Denn nur was selbst erlebt hat, lernt man zu schätzen. Und nur was man schätzt, ist man auch auch bereit zu schützen.