Neue Angebots- und Präsentationslinien

Wer gelegentlich diese Seite besucht, dem werden wieder einmal einige Veränderungen aufgefallen sein. Ich habe Abschied genommen von der bisherigen Linie, das Tourenangebot für jede touristische Destination breit, aufwändig und einzeln zu präsentieren. Damit einher geht die Absage, für jede Destination eine eigene Webseite zu gestalten. Der Aufwand hat sich als zu hoch herausgestellt und der Nutzen ist alles in allem eher fragwürdig. 

Was die Resonanz und den Ertrag bisheriger Touren anbelangt, so sind die Erkenntnisse sehr widersprüchlich. Zwar ist es für ein abschließendes Fazit noch zu früh, doch erste Schlußfolgerungen müssen gezogen werden. Diese betreffen das seit April diesen Jahres laufende Pilotprojekt “Globetrotter-Samstagswanderungen”, das sich seit kurzem “Globetrotter-Samstags-Wandertreff” nennt. Bekanntlich handelt es sich dabei um ein gemeinsames Projekt von TOUREN PER PEDES mit der Firma Globetrotter Ausrüstungen, Filiale Dresden und – seit Anfang September 2008 – der Firma Schulz Aktiv Reisen. Ohne der gemeinsamen Einschätzung vorgreifen zu wollen, muß festgestellt werden, daß die Beteiligung an den einzelnen Touren höchst unterschiedlich ausgeprägt ist. Während sich zu einzelnen Touren weit mehr als 40 Teilnehmer angemeldet hatten, mußten andere mangels Erreichen der Mindestteilnehmerzahl leider abgesagt werden. Obwohl zwischenzeitlich intensive Gespräche untereinander und mit vielen Teilnehmern geführt wurden, können zu den Ursachen weiterhin nur Mutmaßungen angestellt werden. Es hat sich bisher noch keine klare Schlußfolgerung aufgedrängt, an welcher Stelle der Hebel am wirkungsvollsten angesetzt werden sollte.

Eine Vermutung wurde jedoch mehrfach geäußert: Verzettelung. Es könnte durchaus möglich sein, daß man in kurzer Zeit zu viel erreichen wollte und dabei die Schärfung des eigenen Profils vernachlässigt hat. Denn um ein Profil schärfen zu können, muß man erstmal eins haben. Wer sich jedoch thematisch zu breit aufstellt, wird unter dem Strich nur verschwommen wahrgenommen. Das erreicht zu haben, wäre ein unverzeihlicher Fehler. 

Es geht also ab sofort darum, das Unternehmen TOUREN PER PEDES mit seiner ureigenen Kernkompetenz deutlich wahrnehmbar in einem schwierigen Marktumfeld zu positionieren. Diese Kernkompetenz besteht ohne Wenn und Aber in der Veranstaltung von

  • TagesWanderungen

  • WanderWochenenden und

  • WanderWochen.

 Eindeutig im Mittelpunkt steht also das Thema “Wandern”. Es wird ein einfach nach Wochentagen, Wochenenden und Wochen strukturiertes Tourenangebot geben. Die Mehrtageswanderungen werden dabei als Pauschalangebote in den Linien “Flat” und “Flex” ausgestaltet sein. Was das im einzelnen bedeutet, kann der jeweiligen Reisebeschreibung entnommen werden. Damit positioniert sich TOUREN PER PEDES klar und deutlich als regionaler Spezial- Veranstalter zum Thema “Wandern”. 

Was bisher als ärgerlich empfunden wurde, erweist sich nun als Glücksfall: die Verzögerung bei der Veröffentlichung des Tourenprogramms. Ausnahmslos alle bisher geplanten Touren werden nochmals auf den Prüfstand gestellt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei wie auch schon beim Pilotprojekt auf der europäischen Region Sachsen & Böhmen. Diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des alten Europa verfügt über derart reiche touristische Schätze, die von anderen Marktteilnehmern bisher nicht einmal ansatzweise entdeckt wurden. Dieses Potential auszuschöpfen ist ein ebenso schönes wie spannendes Abenteuer – und zwar für Veranstalter und Kunden gleichermaßen.

Abschließend sei noch erwähnt, daß es auch für andere, sorgfältig ausgewählte Destinationen Angebote geben wird. Dabei handelt es sich – wie bei Sachsen & Böhmen – hauptsächlich um grenzüberschreitende Touren à la Bayern & Böhmen oder Bayern & Österreich – sowie um Touren durch die schönsten deutschen Wandergebiete. Es geht also zusammengefaßt um WanderTouren in Deutschland und seinen Anrainerstaaten. Einzige Ausnahme ist das zweite Pilotprojekt “GenußWandern auf Mallorca”. Es wird im Verlaufe des Jahres 2009 zu prüfen sein, ob dieses Vorhaben eine echte Alternative zur kontinentaleuropäischen Saure-Gurken-Zeit werden kann.

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