Genußwandern auf Mallorca

Wie bereits angekündigt ist vorgesehen, in den Wintermonaten Wanderreisen nach Mallorca zu veranstalten. Dafür werden in den nächsten Tagen vor Ort die Weichen gestellt. So sollen mehrere Hotels und die jeweilige Infrastruktur besichtigt werden. Und natürlich wird auch genußvoll gewandert.

Das Ziel besteht darin, für die 1. Staffel 2009 ca. 12 bis 15 Wandertouren unterschiedlicher Ausprägung anzubieten. Von der ca. 2-stündigen Kurzwanderung bis hin zu Tagestouren in der Tramuntana – es wird für jede(n) etwas dabei sein.

Die folgenden Bilder entstanden im März diesen Jahres während verschiedener Wanderungen durch die Tramuntana, den Nationalpark Albufera, die Halbinsel La Victoria und den Nordwesten der Insel. Sie kommentieren sich selbst.

 

Wer Appetit auf mehr bekommen hat, bleibe einfach am Thema dran und schaue gelegentlich hier herein. Anfang Oktober wird es neue Bilder geben und wenig später auch die angekündigten Reiseausschreibungen.

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Veit,

    leider komme ich erst heute dazu, auf Ihren Beitrag einzugehen. Als einfaches, wahlfunktionsloses Mitglied des Deutschen Alpenvereins habe ich mich eine Woche lang an einem freiwilligen, unbezahlten Arbeitseinsatz auf einer unserer Alpenvereinshütten beteiligt. Der Deutsche Alpenverein ist Ihnen ja sicher als Europas größter Bergsport- und zugleich anerkannter Naturschutzverband ein Begriff.

    Doch nun zu Ihrem Beitrag: Achtung: es könnte ein etwas längerer Text werden!

    Aufgrund Ihrer dramatischen Schilderung habe ich mich entschlossen, von einem möglichen Versicherungsfall auszugehen und den Vorgang meinem Haftpflichtversicherer zu melden. Wer also glaubt, durch mein Unternehmen geschädigt worden zu sein, belege bitte seinen Schaden dem Grunde und der Höhe nach und reiche diese Unterlagen an die im Impressum hinterlegte Anschrift ein. Sie werden dann unverzüglich an den Versicherer weitergeleitet. Ich denke, daß mit dieser Vorgehensweise die berechtigten Interessen aller Seiten angemessen berücksichtigt werden. Einen Haken hat die Sache allerdings: gemäß II § 5, Abs. 5 der dem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Haftpflichtversicherungsbedingungen (AHB) bin ich nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versicherers einen Haftpflichtanspruch ganz oder zum Teil oder vergleichsweise anzuerkennen oder zu befriedigen. Gem. § 5, Abs. 7 der o.g. AHB gilt zudem der Versicherer als bevollmächtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr des Anspruchs ihm zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen des Versichererungsnehmers abzugeben. Da ich kein Interesse daran habe, den Versicherungsschutz zu verlieren, werde ich mich vertragsgemäß verhalten und keine Erklärungen zu dem von Ihnen erhoben Vorwurf abgeben. Menschlich liegt es mir fern, lange um den heißen Brei herumzureden; vertraglich bin ich jedoch dazu verpflichtet. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis.

    Sie können allerdings grundsätzlich davon ausgehen, daß ich mir als ehrenamtlicher Wanderleiter im DAV der Problematik der Durchgangsrechte über fremden Grund und Boden bewußt bin und in der Führungspraxis entsprechend sensibel handle. Das Problem der Duldung auf privatem Grund und Boden ist kein spezifisch mallorquinisches; es wird nur in Europa sehr unterschiedlich damit umgegangen. Während beispielsweise im Alpenraum seit vielen Jahren zwischen privaten Grundbesitzern, Touristikern und alpinen Verbänden weitgehende Rechtssicherheit besteht, scheinen in Mallorca diesbezüglich die Uhren stehengeblieben zu sein – Stichworte: Mautgebühren für Wanderer, willkürliche Betretungsverbote, willkürlicher Entzug der Durchgangsrechte, widersprüchliche oder völlig fehlende Wegemarkierungen, unklare Haftungsverhältnisse bei Wegeunfällen u.v.m.. Ich mag die Insel und ihren Liebreiz wirklich sehr, aber was Wanderern dort teilweise zugemutet wird, ist von europäischen Mindeststandards noch Lichtjahre entfernt – von unkalkulierbaren Risiken für Touren- und Reiseveranstalter ganz zu schweigen. Wenn die ehrgeizigen Ziele der mallorquinischen Regierung – Stichwort: höherpreisiger Qualitätstourismus – erreicht werden sollen, müssen gewisse Veränderungen sehr bald herbeigeführt werden. Es wäre dem Einen oder Anderen auf der Insel dringend zu wünschen, endlich über seinen selbstauferlegten Tellerrand hinaus zu blicken und zu begreifen, daß Mallorca ein massives Imageproblem hat. Wenn die Insulaner das Problem allein lösen wollen: bitte sehr! Wenn sie es nicht können, werden sie um externe Partner nicht herumkommen. Protektionismus und Marktabschottung waren jedenfalls gestern; heute leben wir in einem gemeinsamen Europa. Wenn der Schein nicht trügt, profitieren Sie als Deutscher auf Mallorca selbst von den Chancen des europäischen Binnenmarktes. Sie machen sich unglaubwürdig, wenn Sie anderen engagierten Unternehmern das verwehren, was Sie für sich selbst ganz selbstverständlich beanspruchen. In diesem Zusammenhang kann ich Ihnen eine persönliche Kritik nicht ersparen: Ihre Mitgliedschaften im GOB Naturschutz und GEM mallorq. Wanderverein erwähnen Sie zur moralischen Stützung Ihrer Argumentation mit Selbstverständlichkeit; Ihre Funktion in der Firma Mallorca-Trekking verschweigen Sie hingegen verschämt. Sie setzen sich damit dem Verdacht aus, in erster Linie interessengeleitet als Marktteilnehmer zu agieren und einem potentiellen Mitbewerber das Leben so schwer wie möglich machen zu wollen. Haben Sie das wirklich nötig?

    Zum Schluß noch eine aufrichtige Bitte: Unterlassen Sie zukünftig die Drohung mit anonymer Beobachtung! Wissen Sie eigentlich, daß sie damit ein Sprachbild verwenden, das untrennbar mit dem Szenario einer Diktatur verbunden ist? Derartige Drohungen kommen im hiesigen Teil Deutschlands ganz schlecht an. Es sind Sprachbilder wie das von Ihnen verwendete, die kaum verheilte seelische Verwundungen immer wieder neu aufreißen. Damit verletzen Sie die menschliche Würde Desjenigen, den Sie kritisieren. Ich erwarte nicht, daß Sie sich öffentlich dafür entschuldigen. Ich erwarte lediglich, daß Sie mich mit dem gleichen Respekt behandeln, den Sie für sich selbst in Anspruch nehmen.

  2. Ich finde es anmaßend wie Sie die Wanderschilder und Pfosten mit Ihrer Werbung verunstalten. Die Schildersind Eigentum des Consell und stehen meist auf Privatbesitz (96 % der Insel.) Unvostellbar wenn jeder hier ansässige Steuer zahlender Wanderführer seine Werbung so ankleben würde. Ihre Tourleiter aber werden eingeflogen, um sich dann hier zu profilieren.
    Ich bin Mitglied der GOB Naturschutz sowie des GEM mallorq.Wanderverein. Dort hat es schon Unmut und Empörung gegeben.Man wird Sie beobachten.