Die Wanderregion Böhmische Schweiz (Kurzfassung)

Die Böhmische Schweiz (tschechisch: Ceske Svycarsko) befindet sich als tschechischer Teil des Elbsandsteingebirges nördlich der Stadt Tetschen (Decin) beiderseits der Elbe (Labe). Östlich geht geht die Böhmische Schweiz ins Lausitzer Gebirge (Luzicke Hory), westlich ins Erzgebirge (Krusne Hory) und südlich ins Böhmische Mittelgebirge (Ceske Stredohory) über. Die höchste Erhebung ist der Hohe Schneeberg (Decinsky Sneznik) mit 726 m. Das Gebiet steht seit 1972 als Elbsandsteingebirge (Labske Piskovce) unter Landschaftschutz und im rechtselbischen Teil seit dem Jahr 2000 unter dem besonderen Schutz des Nationalparks Böhmische Schweiz. Dieser geht unmittelbar in den auf sächsischer Seite angrenzenden Nationalpark Sächsische Schweiz über.

Der Begriff “Böhmische Schweiz” geht mutmaßlich ebenso wie der Name “Sächsische Schweiz” im deutschen Teil des Gebirges auf Schweizer Künstler zurück, die sich im 18.Jahrhundert in dieser Gegend aufhielten und sich angesichts der wildromantischen Landschaft an ihre Schweizer Heimat erinnert fühlten.

Im Gegensatz zur Sächsischen Schweiz ist die Böhmische Schweiz nicht von einer Vielzahl exponierter Tafelberge geprägt, die die Landschaft dominieren. Ausnahmen sind der bereits erwähnte Hohe Schneeberg und die Basaltkuppen des Rosenberges (Ruzovy Vrch), des Kaltenberges (Studenec) und des Tannenberges (Jedlova) mit dem benachbarten Tollenstein (Tolstejn). Charakteristisch für die Böhmische Schweiz sind die zahlreichen durch Schluchten, Fluß- und Bachläufe durchschnittenen Felsgebiete aus Sandstein und die weiten, dichten Wälder. Einen reizvollen Kontrast dazu bildet die rechtselbische, sanft hügelige Kulturlandschaft, die von den bereits erwähnten Basaltbergen dominiert wird.

Die touristische Erschließung des Gebietes begann im wesentlichen erst im 19. Jahrhundert. Ihr folgte zunächst im Prebischtorgebiet die erste klettersportliche Erschließung vor allem durch deutsche Kletterer aus Dresden und Tetschen-Bodenbach (Decin), der sich ab den 1960-iger und 1970-iger Jahren die systematische Erschließung vor allem durch tschechische Kletterer anschloß. Ab Mitte der 1960-iger Jahre waren auch wieder deutsche Kletterer aus Dresden und der Sächsischen Schweiz an der Resterschließung des Gebietes beteiligt.

Bis 1945 war dieses ursprünglich slawische Gebiet vor allem deutsch besiedelt. Seit der Vertreibung der sudetendeutschen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg verfügt die Böhmische Schweiz wie alle anderen ehemaligen sudetendeutschen Gebiete über eine fast ausschließliche tschechische Wohnbevölkerung.

Der besondere Reiz der Böhmischen Schweiz besteht in der unbeschreiblichen Mischung aus wildromantischer Natur und der gemeinsamen historischen deutsch-tschechischen Kulturlandschaft im Herzen des alten Europa.

“TOUREN PER PEDES” hat sich darauf spezialisiert, auf wenig begangenen Pfaden abseits des Massentourismus interessierten Einzelpersonen und Kleingruppen diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft nahezubringen.

Weitere Informationen zur Böhmischen Schweiz finden Sie hier.

( Quellen: Wikipedia und eigene Recherchen)

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